Visuell, kollaborativ & leichtgewichtig

Zu deinen Projekten und Produkten machst du folgende Aussage…

#1  „Ich kann unser Geschäftsziel bis zum Code nachvollziehen.“

#2  „Mein Kunde, die Fachspezialisten und Informatiker sprechen dieselbe Sprache.“

#3  „Mein Team kann unser Geschäft gezielt weiterentwickeln.“

… dann überspringe den Artikel und teile dein Erfolgsrezept mit uns unter #vision2code. Ansonsten findest du in diesem Artikel einen Überblick zu Methoden und Praktiken rund um die Aufnahme, Visualisierung und Kommunikation von einer Vision zum Code.

Du kannst alles auch „Live und in Stereo“ an der Lean, Agile & Scrum-Konferenz 2016 in Zürich erleben:

From Goal to Code – Visuell, kollaborativ & leichtgewichtig mit Silvan Schär und Peter Zurkirchen.

Zudem gibt es Tickets für die Konferenz und einen Gutschein für ein Training bei uns zu gewinnen. Doch mehr dazu am Schluss des Blogs…

Welche Herausforderungen gilt es zu meistern?

Erfolgreiche Lösungen zu entwickeln ist in der Praxis oft schwieriger als es einfache Modelle in der Theorie aufzeigen. Praktiken wie User Stories und Prozesse wie Scrum sollen helfen, zeitnah das Richtige zu bauen. Nur gehen in vielen solchen Ansätzen die Nachvollziehbarkeit, gar der Nutzen fürs „Grössere“, verloren. In vielen Unternehmen in denen wir Projekte und Produkt-Entwicklung begleitet haben, sind folgende Herausforderungen auszumachen:

  • Wir merken oft sehr spät (oder gar erst am Schluss), dass das gebaute Produkt nicht den gewünschten Nutzen bringt.
  • Der Kunde möchte eine Produktanpassung, aber ist diese auch mit unseren Unternehmenszielen vereinbar?
  • Fehlende Nachvollziehbarkeit: In welcher Form wirkt der Code/Tests auf das Geschäftsziel?
  • Der Kunde/PL/PO ging von einer anderen Lösung aus, als er dies vom Lieferanten/Umsetzer erhalten hat.
  • Die Qualität der User Stories war schlecht, deshalb wurde das Ziel nicht erreicht.
  • Die Testabdeckung ist gross, deckt aber doch nicht das Richtige ab.

Das Grundproblem dieser Herausforderungen hat den Ursprung im fehlenden gemeinsamen Verständnis von Kunde, Sachverständigem und Informatiker.

Interessanterweise sind die häufigsten Problemstellungen das gemeinsame Verständnis für ein Ziel und dementsprechend die Lösungserwartungen.

Was sagt die Theorie?

Einer der wichtigsten Werte der agilen Vorgehensweise ist die Kommunikation. Ein grosser Teil der Kommunikation findet dabei während den Meetings wie Daily, Planning und Produkt-Review statt. In der Praxis haben wir häufig erlebt, dass diese Veranstaltungen anstatt für das gemeinsame Verständnis, für Fortschrittskontrollen und Audits verwendet werden.

Als Folge davon liefern Stories wenig/keinen echten Businesswert und das Vertrauen des Kunden sinkt bei der Umsetzung. Die folgenden Reaktionen sind Symptombekämpfungen wie „Stories genauer schreiben“ oder „Akzeptanzkriterien rechtlich absichern“. Vereinbart wird das vermeintlich gemeinsame Ziel, Resultat ist ein unterschiedliches Verständnis der Lösung und der Erwartungshaltungen. Ein tolles Sinnbild hierzu wäre dies von Jonathan Rasmusson:

Illustration from the agile Samurai by Jonathan Rasmusson

Illustration from „The Agile Samurai“ by Jonathan Rasmusson

Die Herausforderung, die Kommunikation effizient zu halten und dabei gleichzeitig eine Verbindlichkeit und Nachvollziehbarkeit zu gewährleisten, führt oft zu Stories mit Anforderungskatalog-Charakter. Der Kunde will, der Projektleiter oder Produktverantwortliche schreibt, der Umsetzer liefert. Dabei bewegt man sich aber weiterhin bei „Kommunikation über Dokumente“ anstelle von „Face-to-Face„.

Nachfolgend ist der Zusammenhang einer Kommunikation bezüglich Effektivität und Reichhaltigkeit dargestellt (von Alistair Cockburn, 2002):

 

Praxiserfahrung – Vom Geschäftsziel zum Code

In Zusammenarbeit mit der Bison Schweiz AG konnten wir eine Toolbox aufbauen, welche hilft, einen roten Faden von Geschäftsziel bis zum Code entstehen zu lassen. Die eingesetzten Methoden der Toolbox liefern uns folgenden Nutzen:

  • Impact Mapping: Identifizieren von nutzbringendem Verhalten einer ausgewählten Benutzergruppe
  • Story Mapping: Setzen der Features in einen Benutzerkontext
  • Example Mapping: Erlangen eines gemeinsamen Verständnisses über den Umfang einer Story

Bildlich die Zuordnung der Methoden zu dem jeweiligen Ziel:

 

From Goal to Code

 

From Goal to Code – Visuell, kollaborativ & leichtgewichtig

Diese Methoden fliessend ineinander greifen zu lassen, dazu braucht es nebst der Theorie eine Prise Erfahrung. An der Lean, Agile & Scrum-Konferenz 2016 zeigten Silvan Schär und Peter Zurkirchen an ihrem Workshopwie das geht:

  • die grundlegende Idee
  • die Technik
  • und ein Live Beispiel (in Stereo)

 

Möchstest du mehr erfahren oder denkst du, dass dies nicht funktioniert? Lass es uns wissen! Wir lernen mit…